Eine Hüpfburg macht aus jedem Kindergeburtstag schnell den Mittelpunkt des Nachmittags, braucht aber trotzdem eine kleine Struktur, damit nicht alle Kinder gleichzeitig an derselben Stelle stehen. Fünf Punkte reichen als Grundgerüst. Wer sie vorher klärt, muss am Nachmittag kaum noch improvisieren.
Der zeitliche Ablauf für den Nachmittag
Planen Sie den Nachmittag in klare Blöcke: Begrüßung und erste Hüpfrunden, eine Pause mit Essen und Kuchen, anschließend weitere Spiele und eine letzte freie Hüpfzeit vor der Verabschiedung. Weil die Hüpfburg über den ganzen Miettag zur Verfügung steht, können Sie diese Blöcke frei nach Ihrer Feier legen, ohne auf eine kurze Nutzungszeit Rücksicht nehmen zu müssen. Den passenden Termin und die Verfügbarkeit sehen Sie im Mietrechner. Rechnen Sie außerdem eine kurze Ankunftsphase ein, in der sich die ersten Gäste erst orientieren, bevor die ganze Gruppe gemeinsam startet.
Hüpfrunden nach Alter einteilen
Die Sicherheitsnorm für Hüpfburgen ist ausdrücklich für Kinder bis 14 Jahre ausgelegt. Innerhalb dieser Spanne bleiben die Unterschiede in Kraft und Körpergröße aber groß. Verschiedene Altersgruppen sollten die Hüpfburg deshalb nicht gleichzeitig nutzen, weil größere und kräftigere Kinder kleinere unabsichtlich gefährden können. Teilen Sie die Gäste in kurze, überschaubare Runden nach Alter oder Größe ein und lassen Sie jede Gruppe abwechselnd springen. Das verhindert Gedränge am Eingang und gibt auch den jüngeren Gästen ihre eigene, ruhigere Runde.
Spiele rund um die Hüpfburg
Nicht jedes Kind wartet gern, bis es wieder an der Reihe ist. Ein zweiter Programmpunkt neben der Hüpfburg, etwa eine kleine Schatzsuche, Sackhüpfen auf dem Rasen oder ein Basteltisch, hält die wartenden Kinder bei Laune und verteilt die Gruppe automatisch auf zwei Bereiche. Wechseln Sie außerdem ab und zu die betreuende Person an diesem zweiten Programmpunkt, damit auch die Erwachsenen zwischendurch eine kurze Pause von der Aufsicht bekommen.
Essen und Kuchen getrennt von der Hüpfburg
Essen, Trinken und Kaugummi gehören nicht auf die Sprungfläche, weil Krümel und Flüssigkeit sie rutschig und schnell schmutzig machen. Richten Sie einen eigenen Tisch für Kuchen und Snacks in einigem Abstand zur Hüpfburg ein und legen Sie eine feste Essenspause in den Zeitplan, statt Essen und Hüpfen parallel laufen zu lassen. Ein kurzer Griff zum Waschlappen oder Feuchttuch nach dem Essen sorgt zusätzlich dafür, dass keine klebrigen Hände zurück auf die Sprungfläche gelangen.
Aufsicht während der ganzen Feier einteilen
Eine Hüpfburg darf nach den branchenüblichen Sicherheitsregeln nie unbeaufsichtigt in Betrieb sein, auch nicht für wenige Minuten. Legen Sie deshalb vorab fest, welcher Erwachsene in welchem Zeitfenster die Aufsicht übernimmt, damit niemand vergisst, dass gerade seine Schicht läuft. Wenn die Eltern selbst feiern möchten, lässt sich diese Aufgabe auch an unsere Kinderbetreuung übergeben. Wer im Einzelfall haftet, ist eine Frage für Ihre Haftpflichtversicherung. Dieser Text ist keine Rechtsberatung. Eine ausführlichere Anleitung zur Vorbereitung finden Sie in der Checkliste vor der Anfrage.
Häufige Fragen
Dürfen unterschiedlich alte Kinder gleichzeitig auf die Hüpfburg?
Verschiedene Altersgruppen sollten die Hüpfburg nicht gemeinsam nutzen, weil größere und kräftigere Kinder kleinere gefährden können. Teilen Sie die Gruppe stattdessen in Runden nach Alter oder Größe ein.
Darf man auf der Hüpfburg essen oder trinken?
Nein, Essen, Trinken und Kaugummi sind auf der Sprungfläche nicht erlaubt, weil Krümel und Flüssigkeit sie rutschig und schmutzig machen. Planen Sie einen separaten Tisch für Snacks und Kuchen ein.
Muss während der ganzen Feier jemand die Hüpfburg beaufsichtigen?
Ja, eine Hüpfburg darf nach den branchenüblichen Sicherheitsregeln nie unbeaufsichtigt in Betrieb sein. Teilen Sie feste Zeitfenster unter mehreren Erwachsenen ein.
Was mache ich, wenn ich als Elternteil selbst mitfeiern möchte?
Sie können die Aufsicht unter mehreren Erwachsenen aufteilen oder für die Feier zusätzlich Kinderbetreuung buchen, damit alle Kinder durchgehend im Blick bleiben.