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Hüpfburg bei Regen, Wind oder Gewitter: was gilt?

Von Jump and Fun, 19. September 2026. 4 Minuten Lesezeit.

Ein Termin für den Kindergeburtstag oder das Sommerfest steht, und dann zeigt die Vorhersage plötzlich Wind oder Regen. Für eine Hüpfburg im Freien ist das kein Randthema: Wind und Nässe sind die häufigsten Gründe, warum der Betrieb an einem Tag unterbrochen werden muss.

Die Windgrenze: ab 38 km/h ist Schluss

Für aufblasbare Spielgeräte gilt eine feste Obergrenze: Ab einer Windgeschwindigkeit von rund 38 km/h, das entspricht Windstärke 5 auf der Beaufort-Skala, darf die Hüpfburg nicht mehr benutzt werden. Diese Grenze stammt aus der europäischen Sicherheitsnorm für aufblasbare Spielgeräte und gilt unabhängig vom Modell. Bei Wind in dieser Stärke verlieren Verankerungen an Wirkung, Wände können einknicken und das ganze Gerät kann sich verschieben. Deshalb wird eine Hüpfburg bei erkennbar starkem Wind vorsorglich geräumt und abgebaut, statt das Risiko abzuwarten. Für die Affen-Hüpfburg gilt dieselbe Grenze wie für die Safari-Hüpfburg. Die Bauform ändert daran nichts.

Warum Nässe genauso gefährlich ist wie Wind

Regen wird oft unterschätzt, ist für den Betrieb aber ebenso ein Ausschlusskriterium wie starker Wind. Sobald die Sprungfläche feucht ist, wird sie glatt, und aus dem Hüpfen wird schnell ein Rutschen. Die zugrunde liegende Norm schließt den Betrieb bei Regen, Schnee und Gewitter deshalb aus. Auch das Gebläse gehört bei Regen vom Netz getrennt und darf nicht in der Nähe von Gewässern stehen. Zieht während der Feier ein Schauer auf, gilt: Kinder von der Fläche holen, Strom trennen, abwarten. Erst wenn die Hülle wieder vollständig trocken ist, darf weitergespielt werden. Eine feuchte Hüpfburg sollte zudem nicht zusammengerollt und eingepackt werden. Sie muss vorher komplett abtrocknen.

Das Wetter im Blick behalten

Wer eine Hüpfburg für draußen bucht, sollte in den Tagen vor dem Termin die Vorhersage verfolgen, insbesondere Windböen und Gewitterwarnungen. Kurzfristige Änderungen am Veranstaltungstag selbst kommen vor. Melden Sie sich in diesem Fall so früh wie möglich. Dann sprechen wir persönlich ab, wie es weitergeht. Eine grobe Übersicht, wie sich Wetterlagen in der Praxis einordnen lassen:

Wetterlage Was gilt
Trocken, Wind kaum spürbar Betrieb möglich, Verankerung trotzdem prüfen
Wind ab rund 38 km/h (Windstärke 5) Betrieb sofort einstellen
Regen, Schnee oder Gewitter Kein Betrieb
Nach einem Schauer Erst wieder nutzen, wenn die Fläche vollständig trocken ist

Plan B für Ihre Feier

Ein Plan B lohnt sich schon bei der Planung, nicht erst wenn die Wolken aufziehen. Fragen Sie sich: Gibt es eine Garage, Scheune, Halle oder ein großes Zelt in der Nähe, das im Ernstfall als Ausweichort dient? Passt die Hüpfburg von der Fläche her überhaupt hinein? Ein Blick in unsere Checkliste zum Hüpfburg mieten hilft, solche Punkte schon vor der Anfrage zu klären. Sprechen Sie außerdem frühzeitig mit uns darüber, wie flexibel Liefertermin und Aufbauzeit an diesem Tag sein können, damit wir gemeinsam reagieren können, wenn sich die Vorhersage ändert.

Fragen vor der Buchung klären

Am einfachsten ist es, Ablauf und mögliche Alternativen schon vor der Anfrage zu besprechen. Über den Mietrechner sehen Sie den Preis für Ihren Ort und können direkt anfragen. Offene Fragen zum Ablauf beantworten wir außerdem auf der Seite Fragen und Antworten.

Häufige Fragen

Ab welcher Windgeschwindigkeit muss die Hüpfburg abgebaut werden?

Ab rund 38 km/h, das entspricht Windstärke 5 auf der Beaufort-Skala, darf eine Hüpfburg laut der zugrunde liegenden europäischen Sicherheitsnorm nicht mehr betrieben werden. Zeichnet sich diese Grenze in der Vorhersage ab, melden Sie sich bitte frühzeitig bei uns.

Darf eine Hüpfburg bei Regen benutzt werden?

Nein. Die Sicherheitsnorm für aufblasbare Spielgeräte schließt den Betrieb bei Regen, Schnee und Gewitter aus, weil die Oberfläche nass und rutschig wird und die Sturzgefahr deutlich steigt.

Wie erkenne ich, ob die Sprungfläche noch zu nass zum Spielen ist?

Sichtbare Nässe auf der Fläche reicht bereits aus, um den Betrieb zu unterbrechen. Wischen Sie keine Pfützen weg, sondern lassen Sie die Hüpfburg vollständig abtrocknen, bevor Kinder wieder hinaufdürfen.

Was mache ich, wenn während der Feier ein Gewitter aufzieht?

Die Hüpfburg wird sofort geräumt und das Gebläse vom Strom getrennt. Die Nutzung bleibt bis nach dem Unwetter unterbrochen. Überlegen Sie vorab, welcher trockene Rückzugsort für die Kinder infrage kommt.

Quellen

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